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Hier möchte ich mich Ihnen vorstellen, auf meine Bücher hinweisen und auch Auftragsarbeiten anbieten.
Kurzbiografie Lothar Eichler
geb.: 01. 07. 1951 in Krefeld
„Schritt ich suchend durch die Straßen
es zieht mich in die Ferne fort
wo ich von allen Banden bin verlassen
und finden müsst mein eigen Wort
… „ Lothar Eichler
Irgendwann wurde mir klar, dass mein Beruf etwas mit Schreiben zu tun haben sollte.
Dann trat die Frage auf, wie wird man ( laut Deutschlehrer: wie werde ich) Schriftsteller.
Schließlich hatte ich zwei eigene Bücher in der Hand, die der Centrum Verlag in Bad Schwartau veröffentlicht hat.
Dazwischen lagen einige Jahre der Selbstfindung, Abendgymnasium mit Abschluss, zwei Semester Biologiestudium
und immer wieder die Frage,wie finanziere ich als Ungelernter meinen Lebensunterhalt.
Aber eine Berufsausbildung allein ist noch kein Garant für Lebensqualität.
Jetzt habe ich eine zufriedenstellende Beschäftigung gefunden. Halbtags erlebe ich,
wie die Bedingungen an der Arbeitsfront sind. Den anderen halben Tag investiere ich in meine schriftstellerische Tätigkeit.
Schriftstellerische Aktivitäten gibt es viele, habe ich erfahren, man lernt Gleichgesinnte kennen, findet sich in Gruppen
wieder und übt Texte vorzutragen. Das Schreiben ist die eine Sache, Literatur zu präsentieren die andere.
Der Autor muss an Lesungen teilnehmen, über die er eine qualitativ ansprechende, authentische Präsentation erlernt.
Februar 2010
„Sprache ist nicht immer logisch und vermittelt dadurch Einblick in fremde Bereiche.“
(subjektiv)
2002 – 2006 Mitglied beim Autorenkreis „Wortgewand(t)“ Dabei erschienen zwei Anthologien: „EINS“ und „Dunkle Tage“, beide 2004.
Leseprobe
Hallo, ich bin vom Niederrhein
Die Nachrichten kommen aus Hamburg oder Mainz, beziehungsweise, welchem Sender man seine Einschaltquote widmet.
Die Sommermärchen werden in Berlin geträumt, aber auch in Berlin gibt es nicht alle Tage einen Event, der die Bühne für
Außergewöhnliches darstellt. Dann gibt es noch den Winter, der auch in Berlin stattfindet, und der lässt zumindest die Kinder
während der Weihnachtszeit träumen, und das nicht nur in Berlin.
Die Nachrichten sind meist schnell erledigt, dem Himmel sei Dank, kann man den Ernst des Lebens in ein paar Minuten verpacken.
Man darf sich wieder auf das besinnen, was einem Spaß macht. Aber niemand will Gefahr laufen, abwertend als Träumer
bezeichnet zu werden. Deshalb behält man seine innersten Wünsche oft für sich, wenn man sie denn überhaupt schon entdeckt hat.
Die Märchen, die die Presse aufbereitet, haben den Nachteil, dass sie an Personen festgemacht werden, mit denen man sich
identifizieren soll. Das ist nicht immer ganz so einfach. Aber über diese Märchen entstehen Träume, die dann durchaus Wirklichkeit
werden können.
Nun hat jeder das Recht auf seine privaten Geheimnisse und man macht es so, man unterhält sich zuerst über das Wetter,
da kann man nichts Falsches sagen. Ähnlich ist es mit dem Fußball. Er ist weltweit zur schönsten Nebensache der Welt auserkoren,
Grundkenntnisse gehören zur Allgemeinbildung, und seine Landkarte beinhaltet den ganzen Atlas. Er führt Metropolen und Provinzen
zueinander und ist wie geschaffen dafür, sich in öffentlichen Träumereien zu verlieren.
So passiert es unter Kollegen auf der Arbeit. „Welches ist Ihr Verein?“, wird man gefragt, was soviel heißt wie, „Wo sind Sie geboren?“
oder „Wo wohnen sie?“ Man darf sich outen ohne Gefahr zu laufen, in Fettnäpfchen zu treten oder womöglich jemanden zu beleidigen.
Die Rangliste der Vereine lässt sich jede Woche nachlesen und ist über Jahre Indiz dafür, wie das Leben so spielen kann, und was ist
schöner, als sich unbekümmert den Spielereien des Lebens hinzugeben.
Auch mir wurde diese Frage gestellt, und meine ehrliche Antwort war „Uerdingen“. Den Nachbarn im Umkreis ging es besser,
als da wären Mönchengladbach und Düsseldorf. Natürlich wurde neckisch bemerkt „Und gegen wen geht es nächsten Sonntag?“
„Jahn Hiesfeld oder FC Wülfrath“, wusste ich nicht ganz genau. „Oh weh“, mein Kollege fühlte mit mir, das sind andere Namen als zu
Erstligazeiten. Na ja, auch er erinnerte sich, dass Uerdingen mal im Pokalfinale gegen die Bayern gewonnen hatte.
Nun mittlerweile weiß jeder Fußballfan, dass der Weg einer Nationalmannschaft zu den Weltmeisterschaften über Länder wie Malta,
Lichtenstein oder Faröer u. a. führen kann.
Uerdingen spielt zurzeit in der Niederrheinliga, und dazu gehören auch Düsseldorf als Landeshauptstadt, Mönchengladbach oder Duisburg,
wobei für mich Duisburg mehr zum Kohlenpott zählt. Nachbarn können nicht nur mitfühlen, sie fühlen auch mit. Außer Hamburg hat,
seit es die Bundesliga gibt, so ziemlich jeder Verein miterlebt, dass der Ligaalltag zu einer Berg-und-Tal-Fahrt werden kann.
Mönchengladbach darf in der ersten Liga theoretisch vom Meistertitel träumen, Düsseldorf muss dafür erst noch einmal aufsteigen.
Immerhin, zweite Liga ist auch etwas, kann man sagen.
Da bin ich mit meinen Uerdingern, auch wenn ich sage, im Moment, weit weg. Den Fans von RW Essen, Fortuna Köln, Tennis Borussia
oder Tasmania Berlin geht es ähnlich, und auch 1860 München hat mal in niederen Regionen herumgedümpelt. Aber in der Niederrheinliga
träumt jeder vom großen Wurf, und dort gibt es ja, ich formuliere das mal als die drei großen „K“as, Kleve eine Kreisstadt, der Kreis
wozu Kalkar gehört, wovon jeder Atomkraftgegner träumt, dass nämlich ein Kernkraftwerk nicht ans Netz geht, und auch Kevelaer,
als größter westeuropäischer Wallfahrtsort, was auch ich als Nichtkatholik weiß.
Schon habe ich etwas Privates ausgeplaudert, was ja zu solchen Gesprächen und Begegnungen dazugehört. Man lernt sich kennen
über die schönste Nebensache der Welt, gewinnt Vertrauen, und dann darf es auch schon mal ans Eingemachte gehen, familiäre Belange,
private Vorlieben, wann oder mit wem man mitfiebert bei einem großen Event, bei dem naturbedingt Mentalitäten aufeinandertreffen,
die dann gestandene Reporter in Zugzwang bringen, wenn die ein solches Potpourri in ein, zwei Sätzen resümieren sollen.
Wie bemerkte es so schön jemand bei einem privaten Zusammensein, „Träume gehören zum Leben dazu“, und jede Region,
auch der Niederrhein, hat ihre, seine, eigene Traumfabrik.
Im August 2006 erschien mein Roman „Lady Bonaparte“… 
Jasmin, einzige Tochter eines reichen Verlegers,
im Internat erzogen und vom Vater verwöhnt, gerät
in Konflikt zu ihren Elternhaus. Sie erkämpft sich
ihre Eigenständigkeit und schafft es nach einigen
Irrungen und Wirrungen, ein sinnerfülltes, eigenständiges
Leben zu führen. Lothar Eichler gelingt mit diesem Ent-
Wicklungsroman eine mitreißende Charakterstudie und
Zugleich eine psychologisch einfühlsame, überzeugende
Darstellung einer gelungenen Identitätsfindung.
(Klappentext)
ISBN: 978-3-86672-983-4
im Dezember 2007 der Band „Gedankenspiele“.
 Lothar Eichler spannt in diesem Buch einen breiten Bogen,
angefangen bei Alltagsbeobachtungen,
über naturwissenschaftliche und politische Überlegungen
bis hin zu philosophischen Betrachtungen.
Der Autor versucht, aus seiner konkreten
Alltagsperspektive heraus Antworten zu geben
auf die letzten großen Fragen des Menschseins.
33 Texte – eine magische Zahl.
Der letzte Text ist vielleicht auch die letzte
wirklich gültige Antwort auf alle Fragen:
Er handelt von der Liebe.
Wo der Verstand seine Grenze erreicht,
da ist die Liebe die Antwort.
(Klappentext)
ISBN: 978-3-86672-988-9
Leseproben aus den beiden Büchern finden Sie unter http://www.crescoprint.de/index.php/eichler-lothar.html
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